Die Planungsgemeinschaft Region Trier beauftragete Ende der 90er Jahre den Inhaber des Lehrstuls für Siedlungs-, Umwelt- und Planungssoziologie an der Universität Trier mit der Projektleitung im Rahmen der Erarbeitung des regionalen Energieversorgungskonzeptes für die Region Trier. Das Regionale Energiekonzept wurde als Info-Heft 24 der Materialien der Planungsgemeinschaft im August 2001 veröffentlicht und steht steht zum Download bereit.
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Der ökologische Landbau benötigt im Schnitt ein Drittel weniger Energie für die gleiche Menge Nahrungsmittel als die konventionelle Landwirtschaft. Entsprechend weniger CO2 entsteht.
Wichtigster Grund dafür ist der Verzicht auf Kunstdünger. Um ihn herzustellen, verbraucht man für jede Tonne Stickstoffdünger bis zu einer Tonne Erdöl. Im Boden nutzen die Pflanzen nur einen Teil des Stickstoffs. Aus dem unverbrauchten Rest bildet sich Lachgas (Distickstoffoxid). Das heizt das Klima etwa 300 Mal stärker auf als CO2.
Weil Bio-Bauern viel organischen Dünger wie Mist oder Kompost einsetzen, wächst auf ihren Feldern mit der Zeit die Humusschicht. Diese bindet zusätzliches CO2 und entlastet dadurch das Klima. Bio-Lebensmittel essen ist also aktiver Klimaschutz.
Noch mehr freut sich das Klima über Veganer und Vegetarier. Denn tierische Lebensmittel verursachen wegen des hohen Futtermittelbedarfs weitaus mehr Treibhausgase als pflanzliche. Besonders schlecht sieht die Bilanz bei Rindfleisch und sehr fetten Milchprodukten aus. Denn die Rinder rülpsen beim Verdauen reichlich klimaschädliches Methan in die Luft. „Wir sollten weniger Fleisch essen“, sagt Rajendra Pachauri, Vorsitzender des UNO- Weltklimarates IPCC.
(Quelle: Schrot&Korn 11/2009)